Es gibt eine allgemeine, aber sehr langsame Bewegung in Richtung auf Akzeptanz von geräteunabhängigen Farbdaten für Druckdateien. Gegenwärtig ist das am weitesten im Norden Europas fortgeschritten, obwohl viele große Zeitschriftenverlage in Nordamerika aktiv untersuchen, wie man in diese Richtung für übermittelte Werbe-Druckdaten gehen kann. Für Aufträge, die auf Digitaldruckmaschinen gedruckt werden sollen, kann ein Workflow mit Farbmanagement, wie er bei der Übertragung von device-independent Farbdaten gegeben ist, auch von Vorteil sein. Es ist klar, dass PDF/X-3 in diesen Fällen der geeignete Standard ist.
Es gibt jedoch eine unglückliche Tendenz in vielen Firmen, zu verlangen, dass Dateien als PDF/x-3 übermittelt werden, dass aber alle darin enthaltenen Farbdaten in CMYK angelegt werden. Dieses beruht auf politischen Fragen mehr als auf technischen. Der nahezu einzige Grund, weshalb eine PDF/X-1a Datei nicht mit PDF/X-3 übereinstimmt, ist das sie als PDF/X-1a und nicht als PDF/X-3 bezeichnet ist. Die PDF/X-3:2003 Norm macht das sehr klar und verlangt, dass eine Applikation, die PDF/X-3 Dateien lesen kann, auch PDF/X-1a lesen und verarbeiten kann. Es wird gehofft, dass in Zukunft die Forderung nach “nur CMYK” in PDF/X-3 Anforderungen fallen gelassen wird und die Firmen dann auch PDF/X-1a akzeptieren.
Ein kostenloser PDF/X-3 Verifier ist über www.pdfx.info erhältlich.
Mehrere Werkzeuge für die Erstellung und Verifizierung von PDF/X-3 Dateien stehen ebenfalls zur Verfügung. Siehe die Liste auf der gleichen Website.
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